Julia Lermer - Praxis für psychologische Beratung und Psychotherapie (HPG) in Straubing


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Therapie

Psychotherapie

Grundlage

Grundlage meiner therapeutischen Arbeit ist die Überzeugung, dass alle menschlichen Probleme geistig-seelischer Natur sind.

Das bedeutet, dass körperliche und psychische Störungen ihren Ursprung haben in irrtümlichem oder unklarem Denken und in Glaubensinhalten, die der inneren Wahrheit des Menschen nicht entsprechen und zu anhaltenden Konfliktsituationen im Denken, Fühlen und Handeln führen. Die Folgen sind zunehmende Erschöpfung, Fehlentscheidungen, Frustration, Sucht , sozialer Abstieg, Depression, Angstzustände , körperliche Erkrankungen, Verzweiflung, Suizid.



Der therapeutische Prozess

Ein mehr oder weniger großer Anteil des Denkens und Fühlens ist den meisten Menschen nicht bewusst und entzieht sich somit ihrer Aufmerksamkeit und Kontrolle.

Deshalb besteht
eine der wichtigsten Aufgaben des Therapeuten darin, den Klienten zu seinen unbewussten Überzeugungen und Gefühlen zu führen.

Die unbewussten Überzeugungen und Gedanken sind meist von Eltern und der Gesellschaft unreflektiert übernommene Inhalte oder Glaube an die eigene Unfähigkeit, Wertlosigkeit oder Schuld. Sie stehen mit verdrängten Gefühlen meist in engem Zusammenhang.

Bei den unbewussten Gefühlen handelt es sich vor allem um verdrängte schmerzliche Gefühle aus unserer Kindheit wie Ohnmacht, Scham, Schuld, Schmerz, Angst. Da ein Kind noch nicht über Strategien verfügt, mit solchen Gefühlen adäquat umzugehen, ist es gleichsam gezwungen, sie abzuwehren, zu verdrängen, ins Unterbewusstsein abzuschieben. Dort harren diese Gefühle nun ihrer "Erlösung".

Die Erlösung verdrängter Gefühle geschieht durch ihre Vergegenwärtigung und Annahme. Wird ein Gefühl zugelassen, sobald es präsent ist, so kann es fließen. Gefühl ist psychische Energie und will und muss fließen, um sich zu befreien, um wieder freie Energie zu werden.

Aufgabe des Klienten ist es, sich seinen Gefühlen zu stellen, sie auszuhalten, herausfließen zu lassen, was oft eine große Herausforderung darstellt, da es sich ja um Gefühle handelt, die wir gewöhnlich als unannehmbar betrachten, entweder, weil sie schmerzlich sind oder weil sie unser Selbstverständnis als eigenständige, erwachsene Menschen in Frage stellen.

Aufgabe des Therapeuten hierbei ist es, präsent zu sein und den Klienten zu begleiten in einer inneren Haltung der Empathie und Akzeptanz. Dies setzt voraus, dass der Therapeut selbst schon diverse Klärungsprozesse durchlaufen hat und sich in einem entsprechenden Zustand der Wachheit und Bewusstheit befindet.



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